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Kantorei Hauptkirche Rheydt

Ev. Hauptkirche Rheydt - Sauer-Orgel

Foto: Paul Sippel




Willkommen

Kantorei der Ev. Hauptkirche Rheydt

Konzert Johannes-Passion - Foto: Privat



Schön, dass Sie die Internetpräsenz der Kantorei der Ev. Hauptkirche Rheydt entdeckt haben. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern durch unsere Webseiten. Wenn Ihnen unsere Seiten gefallen, würden wir uns über ein Feedback sehr freuen.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik können Sie sich auch direkt per E-Mail an Kantor Udo Witt wenden.






Februar/März/April 2019

Rheydt - Hauptkirche

Blick auf den Kanzelaltar - Foto: Olaf D. Hennig



Samstag, 2. Februar, Orgelmusik zur Marktzeit, 11.30 Uhr

„Magnificat“

Orgelwerke von J.S. Bach und Josef Rheinberger (Magnificat-Sonate)

Orgel: Udo Witt



Sonntag, 10. Februar, 10. 30 Uhr, Musikalischer Abendmahlsgottesdienst

„Cantate Domino“

Lieder und Arien für Sopran und Orgel von Mendelssohn, Dvorak und Bernstein

Patricia Radeck, Sopran und Udo Witt, Orgel



Samstag, 23. Februar, 18 Uhr

Even Song


Musikalische Vesper nach der Liturgie der Anglikanischen Kirche
Es singen der Rheydter Knabenchor und die Mädchenkurrende
Werke von Mendelssohn Bartholdy, Schütz und Rutter

Leitung und Orgel: KMD Udo Witt



Samstag, 2. März, Orgelmusik zur Marktzeit, 11.30 Uhr

„Die tanzende Orgel“
Werke von Bach, Léfébure-Wély, Tschaikowski

Orgel: Udo Witt



Sonntag, 10. März, 10.30 Uhr, Musikalischer Abendmahlsgottesdienst

„Verleih uns Frieden“

Chormusik aus drei Jahrhunderten

Mitglieder der Kantorei, des Knabenchores und der Mäd-chenkurrende,

Leitung und Orgel: Udo Witt



LandesJugendChor NRW



Abschiedstournee des Landesjugendchores NRW

Ev. Hauptkirche Rheydt

Foto: Olaf D. Hennig



Sonntag, 17. März, 17.00 Uhr

Abschiedstournee des Landesjugendchores NRW

"Zeitenklänge - Weltenklänge

mit dem LandesJugendChor NRW ,

einem Förderprojekt des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW

Leitung Christiane Zywietz-Godland & Hermann Godland

Werke von Hassler, Mendelssohn Bartholdy, Rheinberger,
sowie internationale Chormusik aus England, Frankreich,
Russland, Skandinavien und den USA,

sowie dem Rheydter Knabenchor und der Rheydter Mädchenkurrende

Orgel: Udo Witt

Eintritt 10,- Euro
(Abendkasse)


Der LandesJugendChorNRW galt lange Zeit als „Leuchtturm“ der Chormusik unseres Bundeslandes. Chorbegeisterte junge Menschen fanden sich hier unter fachkundiger Leitung zusammen um anspruchsvolle Chorliteratur auf höchstem Niveau aufzuführen. Der Chor zeugte damit auch vom hohen kulturellen Gesangsniveau in NRW. Dem Zeitgeist entsprechend möchte man die Messlatte nun tiefer hängen und mehr auf „Performance“ und „peppigere Musik“ setzen um eine größere Breitenwirkung zu erreichen. Somit wird der Chor in dieser Form nicht mehr als „Landes-Jugend-Chor“ gefördert werden. Sie haben hier noch einmal die Gelegenheit, zusammen mit dem Rheydter Knaben- und Mädchenchor, diesen Chor mit einem umfassenden Programm internationaler Musik zu erleben.


Sauer-Orgel

Foto: Olaf D. Hennig



Samstag, 30. März, 18 Uhr

Musikalische Vesper


Jürgen Löscher, Saxophon und Udo Witt, Orgel



Samstag, 6. April, Orgelmusik zur Marktzeit, 11.30 Uhr

Bachs Passionschoräle gesungen und gespielt


Der Rheydter Knabenchor und die Mädchenkurrende

Leitung und Orgel: Udo Witt


Im April findet wegen der Goldkonfirmation k e i n Musikalischer Abendmahlsgottesdienst statt!



Semjon Kalinowsky

Foto: Privat



Sonntag, 14. April 2019 - 17.00 Uhr


Synagoge trifft Kirche trifft Synagoge trifft Kirche

Semjon Kalinowsky (Bratsche), Lübeck und Paul Kayser, (Orgel) , Luxemburg-Stadt

Werke von Lewandowski, Bruch, Sulzer u.a.

Eintritt 10,- Euro (Abendkasse)

Die Geschichte der jüdischen Musik reicht Jahrtausende zurück. Die hebräische Bibel nennt in Gen. 4, 21 als Stammvater aller Musiker (konkret: aller Zither- und Flötenspieler) einen Mann namens Jubal. Gesang und Instrumentalspiel waren – vor allem nach der Zeit des Babylonischen Exils – fester Bestandteil des Jerusalemer Tempelkultes. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 wurde im Gottesdienst bewusst auf Instrumentalmusik verzichtet – zum einen aus Trauer um die Zerstörung des Heiligtums, zum anderen aus Sorge, durch die Pflege der Instrumente eventuell das Gebot Sabbatruhe zu verletzten.

Über viele Jahrhunderte hinweg war darum der jüdische Gottesdienst musikalisch durch den Wechselgesang zwischen dem Solo des Vorbeters (Scheliach Zibbur) bzw. Kantors (Chasan) und dem Antworten der Gemeinde geprägt. Änderungen in dieser Tradition brachte das 19. Jahrhundert mit seinen Reformbewegungen. Europa erlebte bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts hinein eine große Blüte jüdisch-liturgischer Musik, die sich zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens entwickelte. Bis 1938 fand sich in fast jeder größeren Stadt Deutschlands eine Synagogenorgel, auch wenn sie innerhalb der jüdischen Gemeinschaft niemals völlig unumstritten war: Vielen galt sie zu sehr als christliches Symbol, andere wollten an dem Verzicht auf Instrumentalmusik während des Gottesdienstes festhalten. Der Holocaust setzte jedoch der reichen jüdisch-musikalischen Tradition ein gewaltsames Ende. Die Synagogenorgeln wurden mit den Gebäuden zerstört, und viele Noten und andere Zeugnisse gingen verloren oder wurden in der ganzen Welt zerstreut. Mit den Jüdischen Kulturtagen NRW wird an die reichhaltige kulturelle Tradition jüdischer Musik angeknüpft.




Inhalt, Berichte, Grafik und Fotos: Paul Sippel - RheinRuhronline.de, Udo Witt, Ev. Kirchengemeinde der Hauptkirche Rheydt





Letzte Änderung am Dienstag, 29. Januar 2019 um 20:34:52 Uhr.



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