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Restaurierung

Abbildung: Baustelle 2004 -




Orgel- und Kirchbautagebuch 2004


Restaurierung der Ev. Hauptkirche Rheydt

Orgel- und Kirchbautagebuch 2004

vom 5. Januar bis 10. Dezember 2004

Am 5. Januar 2004 begannen die Bau- und Restaurierungsarbeiten in der Hauptkirche Rheydt und endeten am 10. Dezember 2004. Gefördert wurden diese Arbeiten zum größten Teil durch das Interregprogramm (siehe auch Linkliste). An dieser Stelle haben Sie noch einmal die Möglichkeit, sich über die Restaurierung der Apsismalereien bzw. über die Instandsetzung des Westgewölbes über der Orgel und deren Aus - und Wiedereinbau durch die Berliner Orgelbaufirma Schuke in Bild und Text zu informieren.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Berliner Orgelbau-Werkstatt Karl Schuke....!


Abbildung: Baustelle 2004 -


Die Küsterin hat das bewegliche Inventar der Hauptkirche weggeräumt, ein Orgelpositiv und Gesangbücher werden ins Kirchencafé transportiert. Im Kirchencafé finden während der Bauphase die Wochenschlussgottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr statt und der Gottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr in der Kirche auf dem Ev. Friedhof an der Nordstraße.


Abbildung: Baustelle 2004 -


Pünktlich um 10.00 Uhr beginnen Orgelbaumeister Sondermann und Herr Schubert von der Firma Schuke mit den Vorbereitungen zum Ausbau des gesamten Pfeifenwerks (über 3000 Pfeifen) der Sauer-Orgel. Die Pfeifen werden in Regalen im sogenannten Turmzimmer gelagert. Der Ausbau des Pfeifenwerks wird etwa 14 Tage in Anspruch nehmen.



Abbildung: Baustelle 2004 -

07. und 08. Januar 2004


Die Prospektpfeifenfelder rechts und links am Gehäuse sind ausgeräumt und geben den Blick in das Innere der Orgel frei. Bild rechts: Das Turmzimmer füllt sich mit Pfeifen, die nach dem Ausbau sofort gesäubert und nach Registern geordnet aufgestellt werden.


Abbildung: Baustelle 2004 -


Orgelbaumeister Sondermann (rechts) und Architekt Offermann im Gespräch über Standortmöglichkeiten des Baugerüstes in der Orgel.....


Abbildung: Baustelle 2004 -


Nach dem Ausbau der Pfeifen zeigt sich das Ausmaß an Verschmutzungen durch Putz - und Mörtelteile auf der Windlade....


Abbildung: Windlade -

23. Januar 2004


Der Fußboden der Kirche wird abgeklebt, das Presbytergestühl ist ausgebaut und in Kürze werden die Bänke verpackt um gegen Staub und Farbspritzer geschützt zu sein. Auf dem Bild ist die Kinderchor AG der Grundschule Pahlkestraße bei der Besichtigung der Baustelle zu sehen.....

Abbildung: Baustelle 2004 - Kinderchor AG der Grundschule Pahlkestraße

3. Februar 2004


Nein, hier war nicht etwa der Verpackungskünstler "Christo" am Werk: Chorraum und Orgelempore sind duch eine dicke Staubschutzwand abgetrennt. Dahinter wurden die Gerüste bis unter die Gewölbe aufgebaut. Die Bänke sind ebenfalls staubdicht verpackt worden. Nun beginnen die Arbeiten am Gewölbe: Die Risse werden beseitigt und der Untergrund, auf dem die Bemalung ausgeführt werden soll, wird erstellt. Das dauert einige Wochen.




Abbildung: Rheydt - Hauptkirche - Baustelle 2004


Das Foto zeigt den Orgelbogen vor der Restaurierung in den frühen sechziger Jahren. Auf Wunsch des damaligen Presbyteriums und der Gemeinde verzichtete man auf die Wiederherstellung der von Johannes Otzen geplanten und erbauten Predigerkirche mit ihrer ehemals reichen Innenausstattung. Zeichnungen und figürliche Darstellungen wurden mit einem "champagnerfarbenen Edelputz" überdeckt. Nach Beendigung der nun vorgenommenen Restaurierungsarbeiten soll der Orgelbogen sein früheres Erscheinungsbild zurück erhalten.

Abbildung: Orgelbogen -

Donnerstag, 22. April 2004


Die "Sonderkommission Hauptkirche", die für die Restaurierung vom Presbyterium eingesetzt wurde, hat den Fortgang der Maßnahme besichtigt:


Pfarrer Nöller (hier verdeckt durch Herrn Wateler) demonstriert ein Probestück der Ausmalung der Bänder der Seitenfesterrosetten. Es wurde nach Originalbefunden, die unter dem Neuanstrich von 1960 gefunden wurden, erstellt. Nachdem die übergetünchte Farbe im Gewölbe über der Orgel abgekratzt ist, kommen folgende interessante Befunde zum Vorschein: Neben den Gewölberippen befinden sich auf beiden Seiten blaue Bänder mit verschiedenen Motiven (hier Blumen), die mit schmalen braunen Streifen zum Nagelputz (der über der Orgel noch im Original erhalten ist!) abschließen.


Abbildung: Baustelle 2004 -


Hoch oben auf dem Gerüst über der Orgel sind die Befunde von außerordentlicher Qualität und lassen so Rückschlüsse für die Ausmalung der übrigen Kirche zu. (Auf dem linken Bild Mitglieder der Soko: vlnr. Architekt Mertens, Presbyter Wateler und Meyer sowie Pfarrer Nöller.


Abbildung: Baustelle 2004 -


Sehr weit fortgeschritten ist die Restaurierung der Gewölbefelder der Chorapsis über dem Kanzelaltar: Nachdem die Risse im Gewölbe verpresst worden sind, ist der "Nagelputz" rekonstruiert worden. Der Grundanstrich mit seinem warmen Gelbton ist sehr gut gelungen, nun wird der Pflanzenschmuck rekonstruiert, von dem die Konturen auf diesem Bild zu sehen sind.


Samstag, 08. Mai 2004


Am Samstag, dem 8. Mai 2004, machten sich viele Menschen beim "Tag der Offenen Baustelle" ein Bild über den Fortgang der Restaurierungsarbieten in der Chorapsis.




Abbildung: Baustelle 2004 -

Donnerstag, 13. Mai 2004


Superintendent Hermann Schenk auf der Baustelle. Sehr gut kann man die Fortschritte in der Ausmalung der Apsisfelder erkennen. Zu Beginn der Arbeiten werden die Umrisse gezeichnet und später farblich ausgemalt.


Abbildung: Baustelle 2004 -


Korrespondierend zum Mosaik am Kanzelaltar sieht man im Gewölbe Ähren und Trauben, Zeichen von Brot und Wein im Abendmahl.


Abbildung: Baustelle 2004 -


Die Ornamente an der Spitze der Chorapsis sind fertig - ein wunderschöner Vergleich zu dem gleichen Bild vor einigen Tagen...

Abbildung: Baustelle 2004 -

Dienstag, 29. Juni 2004


Die Staubschutzwand vor der Apsis ist weg! Die Bemalung des Triumphbogens wird sichtbar. Noch ein paar Tage und der gesamte Bereich der Apsis ist fertig. Danach geht´s auf die andere Seite zur Orgel.

Abbildung: Baustelle 2004 -

Mittwoch, 7. Juli 2004


Gesamtansicht mit wiederhergestellter Ausmalung des "Triumphbogens". Die Inschrift lautet: "Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll".

Abbildung: Baustelle 2004 -


Die Arbeiten im Chorraum und am Triumphbogen sind vollendet. Zu sehen ist das Gewölbe des Chorraums über der Kanzel.

Abbildung: Baustelle 2004 -

Mittwoch, 25. August 2004


Das Gerüst am Orgelbogen ist entfernt. "Lobet den Herrn in seinem Heiligtum, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit! Alles, was Odem hat lobe den Herrn! Halleluja!" Nun wird das Hauptgewölbe restauriert.

Abbildung: Baustelle 2004 -

Ende Oktober 2004


Die Gerüste wurden abgebaut, das nebenstehende Bild zeigt Details vom Orgelbogen und von den Gewölberippen.

Abbildung: Baustelle 2004 -

10. Dezember 2004


Die Pfeifen der Orgel werden wieder eingebaut und die einzelnen Register gründlich nachintoniert. Zusammen mit dem restaurierten Orgelbogen bietet die "Sauer-Orgel" ein faszinierendes Bild und ein überzeugendes Pendant zum Kanzelaltar.





Abbildung: Baustelle 2004 -